Du brauchst nur ein paar Sekunden Mut & Wahrheit – und plötzlich verändert sich etwas


Ich habe mal wieder eine Impulskarte gezogen und möchte meine Gedanken mit dir teilen.

Bei der heutigen Karte geht es mir vor allem um den Zusatz auf der Rückseite.

Um diese etwas längere Erklärung, die irgendwie genau das anspricht, was gerade sowieso immer wieder in meinem Leben auftaucht.

Da steht:

„Wenn du niemals fragst, ist die Antwort immer nein. Du brauchst nur ein paar Sekunden Mut.“

Und ehrlich?


Allein dieser Satz hat schon wieder so viel in mir bewegt.

Denn gerade gestern in der Unstoppable Challenge von Loa Helser (keine bezahlte Werbung, sondern Empfehlung aus dem Herzen 😉), bei der ich dabei bin, ging es ganz stark darum, immer dem Höchsten zu folgen. Also sich immer wieder zu fragen:

Was ist gerade das Höchste, das ich tun kann?

Was entspricht meinem höchsten Selbst?
Was entspricht meiner inneren Wahrheit?

Und irgendwie knüpft diese Karte genau daran an.

Deiner Wahrheit folgen – auch wenn Angst da ist

Gerade etwas auszusprechen, das deiner Wahrheit entspricht, braucht oft Mut.

Und damit sind wir wieder beim Thema Wahrheit, wie schon vor ein paar Tagen.

Denn manchmal spürst du ganz genau, was du eigentlich sagen möchtest.

Was du fragen möchtest.

Was raus will.

Und gleichzeitig kommt Angst hoch.

Angst vor Ablehnung.
Angst vor Zurückweisung.
Angst davor, wie jemand reagieren könnte.

Und trotzdem steckt in genau diesen Momenten oft so viel Wachstum.

Denn selbst wenn du „scheiterst“. Selbst wenn du abgelehnt wirst. Selbst wenn es nicht so läuft, wie du es dir gewünscht hast – dann ist das trotzdem ein Wegweiser.

Dann kannst du diesen Pfad von deiner Liste streichen.

Dann weißt du: Okay, dieser Weg endet hier.


Und genau dadurch öffnet sich vielleicht ein anderer.

Warum Ablehnung nicht persönlich sein muss

Wenn ich sowas höre, denke ich mir immer sofort: Ja, macht total Sinn.

Ablehnung ist nicht automatisch etwas Persönliches. Es ist oft einfach nur ein Richtungswechsel.

Ein Hinweis.
Ein anderes Abbiegen.

Ein „hier entlang nicht“.

Und gleichzeitig finde ich: Das wirklich zu leben, ist nochmal etwas ganz anderes.

Denn wenn du wirklich mit Zurückweisung konfrontiert wirst, dann in diesem höheren Vertrauen zu bleiben und zu sagen:

„Okay. Danke. Dann zeigt sich jetzt ein anderer Weg.“

Das ist schon eine Kunst.

Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich darf da auch immer wieder reinwachsen.

Ein „Nein“ kann auch ein Geschenk sein

Irgendwie hat das auch etwas unglaublich Kraftvolles.

Weil ein Nein nicht automatisch bedeutet, dass mit dir etwas falsch ist.


Sondern vielleicht einfach nur, dass dieser Weg hier endet.

Und das kann dann gerade genau das Höchste in diesem Moment sein.

Damit etwas Neues entstehen kann.

Damit du einen anderen Weg siehst.

Damit sich eine neue Möglichkeit öffnet.

Das ist heute deine kleine Erinnerung:

Mutig zu fragen.
Mutig auszusprechen, was in dir ist.

Mutig deiner Wahrheit zu folgen.

Und wenn Ablehnung kommt, dann einmal kurz innezuhalten und zu sagen:

„Okay. Danke für die Klarheit.“

Worte sind Macht – und genau deshalb dürfen wir bewusst damit umgehen

Einen Satz aus der Karte möchte ich trotzdem noch hervorheben, weil ich mit der Formulierung nicht ganz in Resonanz gegangen bin.

Da steht:

„Es ist furchterregend, wenn dein Stolz auf dem Spiel steht und du Angst hast, jemanden zu verlieren oder deinem Ruf zu schaden.“

Und versteh mich nicht falsch – ich mag diese Karten wirklich sehr.


Sie bringen unglaublich viel in Bewegung.

Dennoch hat mich genau diese Formulierung kurz innehalten lassen und meine Augenbrauen sind für einen kurzen Moment in die Höhe geflogen. Kein Witz. Hätte ich gerne von Außen gesehen. Wie ich da so sitze und auf einmal Schwups die Augenbrauen am Scheitel.

Okay, ich schweife ab. Zurück zum Thema.

Warum meine Reaktion?

Weil es so festgeschrieben klingt. So endgültig.

So nach:
„Es ist immer furchterregend.“

Und meiner Meinung nach: nein – muss es nicht.

Es kann furchterregend sein.

Es kann Angst machen.
Es kann Mut brauchen.

Nicht jeder empfindet das gleich.

Und genau da dürfen wir, finde ich, auch achtsam mit Sprache sein. Denn Worte haben Kraft. Worte sind Macht.

Manchmal liest du etwas und plötzlich wird dir dadurch überhaupt erst eine Angst eingepflanzt, die vorher vielleicht gar nicht da war.

Deshalb finde ich es so wichtig, allem, was wir lesen oder hören, mit Bewusstsein zu begegnen.

Nicht alles einfach ungefiltert zu übernehmen.

Sondern reinzufühlen:

Wie fühlt sich das eigentlich für mich an? Ist das wirklich meine Wahrheit?

Eine kleine Übung für deinen Alltag

Vielleicht magst du das nächste Mal, wenn du ein kleines Nein bekommst oder eine Ablehnung erfährst, einmal etwas Neues ausprobieren.

Denn oft kommt sofort diese Schutzreaktion hoch. Dieses Vor-den-Kopf-gestoßen-Sein.
Vielleicht auch Abwehr.

Was wäre, wenn du stattdessen einmal sagst: „Was für ein Geschenk. Danke.“

Danke dafür, dass dieser Weg jetzt klar ist.
Danke dafür, dass ich hier nicht länger festhalten muss.

Danke dafür, dass sich jetzt ein anderer Weg zeigen darf.

Und dann schau mal:
Welcher neue Weg möchte sich stattdessen öffnen?

Leben bleibt ein Abenteuer voller Lernen

Auch für mich ist das alles immer wieder ein Lernen.

Ich glaube wirklich, Leben ist ein Neverending Learning. Ein Abenteuer.
Ein Herausfinden.

Wer bin ich?
Wie bin ich?
Was darf ich lernen?
Was gibt es in diesem Leben alles zu entdecken?

Und dazu gehört auch: Mutig zu fragen.
Mutig zu fühlen.
Mutig weiterzugehen.

Selbst dann, wenn ein Nein kommt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Consent Management Platform by Real Cookie Banner