Ich glaube nicht, dass Frauen dafür geschaffen sind, ihr Leben mit dem Zählen, Kontrollieren und Verkleinern ihrer selbst zu verbringen.  

🌪 Und doch gilt es als normal, wenn Gedanken permanent um Essen kreisen.  

Um Gewicht.  

Um Disziplin.  

Um die Frage, ob man sich etwas „verdient“ hat.  

Wir nennen es Wellness & Gesundheit.

Oft ist es nur gesellschaftlich akzeptierte Angst.  

😵‍💫 Die Angst vor Gewichtszunahme ist so tief in unsere Kultur eingeschrieben, dass viele Frauen gar nicht mehr bemerken, wie viel Lebensenergie sie an Kontrolle verlieren.  

Wie sehr der Körper zum Projekt geworden ist — statt zu einem Ort, in dem man lebt.  

Ich bin nicht interessiert an einer weiteren Version von Selbstoptimierung, die Frauen subtil beibringt, sich selbst zu misstrauen.  

🔥 Mich interessiert etwas anderes:  

Ein Leben, in dem Frieden mit dem eigenen Körper nicht außergewöhnlich ist.  

Ein Leben, das größer geworden ist als Kalorien, Spiegel und Regeln.  

Ein Nervensystem, das nicht permanent zwischen Kontrolle und Kontrollverlust pendelt.

 

Denn ein Mensch, der sich sicher fühlt, muss sich nicht ständig kontrollieren.  

Für mich ist mentale Gesundheit nicht die Fähigkeit, sich perfekt zu regulieren.  

Sondern die Fähigkeit, wieder ganz im eigenen Leben anzukommen.  

Nicht kleiner.  

Nicht disziplinierter.  

☀️ Sondern freier.  

„Der Körper war nie das Problem. Die Angst war es.“


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