Im Laufe der Zeit wurde uns bewusst oder unbewusst & ganz subtil beigebracht, dass ständige Gedanken um Essen, Gewicht und Kontrolle normal seien.  Dass Gespräche über Diät und Gewicht und Abnehmen normal sind. Ja, dass dadurch sogar Verbindung entsteht.

Dass es Disziplin sei, den eigenen Körper permanent zu überwachen.  

Dass Angst vor Gewichtszunahme Verantwortung bedeutet.  

Ich glaube, wir haben pathologischen Hunger glorifiziert.  

Viele Frauen leben nicht in „Gesundheit“.  

💣 Sie leben in einer chronischen körperlichen Alarmreaktion auf Mangel.  

Zu wenig Essen.  

Zu viel Kontrolle.  

Zu wenig Sicherheit im eigenen Körper.  

Und irgendwann wird die Angst vor Gewichtszunahme zum unsichtbaren Entscheidungsträger hinter allem:  

Was gegessen wird.  

Wie trainiert wird.  

Wie viel Raum du dir erlaubst.  

Wie du dich zeigst.  

Wie frei du dich fühlst.  

Die gängige Erzählung lautet noch immer:  

Wenn du dir wirklich erlaubst zu essen, was du möchtest, verlierst du die Kontrolle.  

Doch Kontrolle ist oft nur ein gesellschaftlich akzeptiertes Wort für Angst.  

Ein regulierter Körper denkt nicht den ganzen Tag an Essen.  

Ein genährter Körper muss keinen Krieg gegen sich selbst führen.  

💫 Und echte Gesundheit erkennt man nicht daran, wie wenig Raum ein Mensch einnimmt — sondern daran, wie viel Leben er halten kann, ohne sich permanent kontrollieren zu müssen.  

Mein Standard ist nicht Dünnsein um jeden Preis.  

Mein Standard ist eine Frau, deren Gedanken wieder ihr gehören.  

Eine Frau, deren Leben größer geworden ist als Kalorien, Schritte und Selbstoptimierung.

 

🌬Denn Freiheit beginnt selten mit mehr Kontrolle.  

Sie beginnt dort, wo der Körper keine Angst mehr vor dem Überleben haben muss.  


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